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Mittelstand / Kleine Unternehmen

Rahmenprogramm Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP)

Das Rahmenprogramm Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP - Competitiveness and Innovation Framework Programme) soll der Förderung von Innovation in Unternehmen dienen. CIP soll die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft europäischer Klein- und Mittelbetriebe verbessern. CIP fördert Unternehmen, erleichtert Neugründungen und Nachfolgeregelungen und stärkt die Innovationsbereitschaft von Familienbetrieben. Auch die Wachstumsbereiche in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie die Bereiche Energieeffizienz und Alternative Energien werden berücksichtigt. Weiterhin ergänzt CIP wichtige Initiativen, wie z.B. Maßnahmen in den Bereichen Kohäsion und das EU-Programm für lebenslanges Lernen. Insbesondere soll es die Beteiligung von KMU am 7. Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration fördern. Bei den Initiativen handelt es sich allerdings nicht um direkte Fördermittel für Unternehmen. Vielmehr werden meist Einrichtungen in den Mitgliedstaaten unterstützt, die ihrerseits zu besseren Rahmenbedingungen für Unternehmen beitragen. Eine eindeutige Trennung zwischen nationaler Unternehmensförderung und EU-Förderung ist daher nicht möglich. Das CIP-Gesamtbudget für 2007-2013 beträgt rund 3,6 Milliarden Euro. Davon werden 60 Prozent für unternehmerische Initiative und Innovation, 20 Prozent zur Unterstützung der IKT-Politik und 20 Prozent für Intelligente Energien verwendet. Ein sehr wichtiges Instrument sind die Finanzinstrumente, für die rund 1 Milliarde Euro vorgesehen sind.

Die EU hat speziell für die Unternehmen das Netzwerk der Euro-Info-Centre (EIC) aufgebaut, die als Beratungseinrichtungen in den Mitgliedstaaten eingerichtet wurden. Die EIC geben Auskunft über die Möglichkeiten, die ein Unternehmen im Rahmen der Förderung hat.

Es bieten sich außerhalb dieses Programms noch weitere Möglichkeiten der Teilnahme für Unternehmen an Programmen der EU. Zu diesen gehören zum Beispiel die Regionalpolitik, die Umweltprogramme oder auch die Bildungsprogramme.