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03.02.2010
Martin Schulz informiert: Sozialdemokraten schlagen nach Kritik des Papstes zurück!
Führende EU-Abgeordnete haben heute auf die Kritik des Papstes an den Plänen Großbritanniens, die Gleichbehandlungsgesetze zu verbessern, scharf reagiert. Sie forderten die Anwendung der entsprechenden EU-Rechtsvorschriften im Vatikan.
Bei einem im Rom stattfindenden Treffen der Führungsriege der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stephen Hughes:
„Als Katholik bin ich über die Haltung des Papstes entsetzt. Religionsführer sollten versuchen, Ungleichheit zu beseitigen und nicht, sie aufrechtzuerhalten.“
In seiner Rede umriss Hughes die Prioritäten der S&D Fraktion für die Sozial-, Wirtschafts- und Umweltpolitik der nächsten zehn Jahre – die so genannte Strategie EU2020 – und sagte: „Ungleichheit ist die Wurzel zahlreicher sozialer Probleme. Anstatt die Pläne des Vereinigten Königreichs zur Verbesserung der britischen Gesetzgebung zu kritisieren, sollte der Papst dafür sorgen, dass das bestehende EU-Recht im Vatikan korrekt angewendet wird.“
Foto: Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stephen Hughes
